Born a. Darß

Die Nationalparkgemeinde Born liegt an der Südseite der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst unmittelbar am Nationalpark „Vorpommersche Boddenlandschaft“.

Der Name Born leitet sich vom slawischen Wort "bori" ab, was so viel wie Föhrenwald bedeutet. Dies soll ein Hinweis auf die Lage der Gemeinde am Waldrand darstellen.

Der Erholungsort Born ist die flächengrößte Gemeinde auf dem Darß mit etwa 62,6 km². Sie hat circa 1150 Einwohner. Der Ort ist ein staatlich anerkannter Erholungsort. Das Dorfbild ist geprägt von vielen reetgedeckten Häusern und den typischen verzierten Darßer Haustüren. Born ist mehr als nur Erholungsort, durch seine direkte Lage an der Grenze des Nationalparks „Vorpommersche Boddenlandschaft“ bietet es dem Gast ideale Möglichkeiten.

Im Süden von Born breiten sich die Meeresbuchten des Saaler- und Bodstedter Boddens aus.
Vom 2003 ausgebauten, mit der Gelben Welle ausgezeichneten Wasserwanderrastplatz verkehren saisonal sowie zur Kranichbeobachtung im Herbst Fahrgastschiffe. Neben kleinen Häfen und Anlegestegen bietet die Umgebung der Gemeinde ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz.

Ein aufregendes Erlebnis ist es, egal ob zu Fuß oder mit Rad die Halbinsel zu erkunden. Den urwüchsigen Weststrand erreicht man in nur ca. 20 min mit dem Rad oder in nur 5 min mit dem Auto. Falls eine Strecke einfach nicht mehr zu schaffen ist, kann man von Anfang Mai bis Mitte Oktober die Buslinie 210 mit Fahrradanhänger nutzen (Busfahrplan Linie 210). Zu ausgewählten Zeiten ist die Mitnahme von Rädern auf einem eigens dafür vorgesehenen Anhänger möglich.

Zum Gemeindegebiet gehört fast die gesamte Halbinsel mit der Nordspitze dem Darßer Ort. Zugehörig ebenfalls zwei Campingplätze, das Regenbogen Camp in Born und das Regenbogen Camp in Prerow, welches zum Teil direkt in den Dünen liegt. Westlich von Born, im Nationalpark, befindet sich die Jugendherberge Born - Ibenhorst mit integriertem Zeltplatzbereich. Der Darßer Urwald unmittelbar nördlich von Born präsentiert sich mit Mooren und skurril gewachsenen Windflüchtern an der Westküste.

In Gebieten wie dem Darßwald mit seinen vielen kleinen Gräben und Seen, ist Mückenschutz angesagt, da die Feuchtgebiete eine ideale Brutstätte für die kleinen Plagegeister sind. Der urige Weststrand mit seinen Windflüchtern zwischen Ahrenshoop und Born ist feinsandig und hat meist kräftigen Wind sowie entsprechenden Wellengang. Die sich daraus ergebenden Strömungen sollten nicht unterschätzt werden! Für Weststrandbesucher mit dem Auto empfiehlt sich der Waldparkplatz "Drei Eichen" zwischen Ahrenshoop und Born (gebührenpflichtig).